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MV aktuell Neues Brandschutzgesetz bringt Feuerwehren auf den Prüfstand
Nachrichten MV aktuell Neues Brandschutzgesetz bringt Feuerwehren auf den Prüfstand
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07:26 15.04.2016
Kommunen müssen infolge des Brandschutzgesetzes einen Bedarfsplan für die Ausstattung der Feuerwehren aufstellen. Quelle: Olaf Malzahn
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Ribnitz-Damgarten

Umbruch bei den Feuerwehren: Ende vergangenen Jahres ist ein neues Brandschutzgesetz in Kraft getreten. Eine entscheidende Neuerung ist, dass Städte und Gemeinden im Land, also auch in Vorpommern-Rügen, einen sogenannten Brandschutzbedarfsplan aufstellen müssen. Anhand des Plans würden die Kommunen erkennen, ob sie eine leistungsfähige Feuerwehr haben oder nicht.

Neben der Einwohnerzahl und der Fläche würden auch Gefährdungspotenziale eine wichtige Rolle spielen. „Da geht es etwa darum, ob Lkw mit gefährlichem Gut durch die Gemeinde fahren, Stromleitungen drüber gehen oder eine Chemiefirma ansässig ist“, erklärt Eixens Bürgermeister André Bonitz. „Ich befürchte, dass es bei vielen Gemeinden darauf hinausläuft, dass wir technisch ganz gut ausgestattet sind, dass uns aber das Personal fehlt.“ Die Konsequenzen müsse die Stadt oder die Gemeinde tragen.

Müssen Feuerwehren aufgelöst werden?

Hagen Heinze vom Fachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Vorpommern-Rügen sagt dazu: „Es kann natürlich auch sein, dass eine kleine Gemeinde zu dem Schluss kommt, dass sie keine eigene Feuerwehr mehr aufstellen können und diese Aufgabe an eine Nachbargemeinde abgeben müssen.“

Der Ribnitz-Damgartener Amtswehrführer Dirk Scholwin vermutet, dass das Ergebnis für viele Gemeinden ernüchternd aussehen wird. „Ich befürchte, dass bei 80 Prozent herauskommen wird, dass zu wenig Feuerwehrleute im Einsatz sind.“ In diesem Fall müsse die Kommune schauen, ob sie gemeinsam mit der Nachbargemeinde die Einsatzbereitschaft garantieren könne.

OZ

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