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Neues Zentrum für maritime Sicherheit

Cuxhaven/Schwerin Neues Zentrum für maritime Sicherheit

Komplex in Cuxhaven eingeweiht / Innenminister Caffier lobt die Zusammenarbeit der Küstenländer

Cuxhaven/Schwerin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat gestern den Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums in Cuxhaven (Niedersachsen) offiziell eröffnet. In dem Gebäude arbeiten Mitarbeiter verschiedener maritimer Behörden von Bund und Ländern rund um die Uhr zusammen. Sie überwachen die Schifffahrt auf Nord- und Ostsee, erstellen Lagebilder und unterstützen sich bei Einsätzen.

„Es ist eine international einmalige Einrichtung“, sagte Dobrindt. Das Zentrum verfüge über die beste Technologie, die neueste Ausstattung und die richtige Mannschaft. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten in dem Gebäude, für das das Verkehrsministerium rund 23,5 Millionen Euro bezahlt hat – inklusive Technik, IT und Möbeln.

Das Kommunikations- und Kooperationsnetzwerk war zunächst provisorisch auf dem Gelände des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Cuxhaven untergebracht. Im November 2012 begannen die Arbeiten für den Neubau.

Der Bundesverkehrsminister nannte das Zentrum einen Meilenstein im Bereich maritimer Sicherheit auf der Nord- und Ostsee. „Wir zeigen damit auch unsere internationale Innovationsführerschaft, wenn es um die Frage der Sicherheit an und um unsere Küsten geht.“ Für die maritime Sicherheit sei Cuxhaven nun das, was Houston (US-Bundesstaat Texas) für die Raumfahrt sei – ein Koordinationszentrum von Weltrang. Zu den im Zentrum vertretenen Behörden gehören die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die Bundespolizei, der Zoll, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die Deutsche Marine, das Havariekommando sowie die Wasserschutzpolizeien der Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommerns arbeitet seit den Anfängen im Jahr 2007 als Partner im Gemeinsamen Lagezentrum See mit und stellt jedes Jahr zwei bis drei Mitarbeiter für die Tätigkeit dort ab. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) lobte die Zusammenarbeit in Form einer föderal aufgebauten „Küstenwache“. So könnten maritime Sachverhalte im deutschen Hoheitsgebiet der Nord- und Ostsee schnell, unkompliziert und effektiv bearbeitet und der hohe maritime Sicherheitsstandard noch weiter ausgebaut werden, sagte Caffier.

OZ

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