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MV aktuell Neues vom Elch: Jetzt schwimmt er! Vierbeiner erobert Bansiner Schloonsee und erkundet die Rettungswache des DRK in Heringsdorf
Nachrichten MV aktuell Neues vom Elch: Jetzt schwimmt er! Vierbeiner erobert Bansiner Schloonsee und erkundet die Rettungswache des DRK in Heringsdorf
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00:05 24.06.2017
Nur der Kopf schaut heraus: Der Elch im Bansiner Schloonsee. Zuvor machte er einen Ausflug zur DRK-Rettungswache in Heringsdorf: Quelle: Foto: Sven Lehmann

Er ist immer noch da! Der – noch namenlose – Elch, der am Dienstagnachmittag erstmals von Einwohnern in Ahlbeck auf der Insel Usedom entdeckte wurde, ist jetzt in Bansin angekommen und schwimmt sogar im Schloonsee! Es scheint ihm – den Videoaufnahmen nach zu urteilen – sehr gut zu gehen. Die Angler Sven Lehmann und Alexander Leow von der Insel Usedom filmten und fotografierten das Tier am Donnerstag. Ihr Videomaterial stellten sie der OZ zur Verfügung. Hundertfach wurde der Beitrag gestern im sozialen Netzwerk Facebook geteilt.

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Nicht nur die beiden Angler sahen das Jungtier. „Wir waren gerade im Erste-Hilfe-Kurs mit Führerscheinanwärtern. Auf einmal stolzierte der Elch an unserem Fenster vorbei. Er stand auf dem Waschplatz der Freiwilligen Feuerwehr Bansin-Heringsdorf und ging dann in den Wald“, berichtet Kursleiter Sven Hennings. Er selbst habe den Vierbeiner nicht gesehen, dafür aber seine zehn Kursteilnehmer.

Nachdem der Elch die Rettungsleitstelle erkundet hatte, bewegte er sich in einen Wald und ging auf Badekurs in den Schloonsee. „Die Tiere sind ausgezeichnete Schwimmer. Sie machen dies, um neue Reviere zu erkunden“, sagt Zootierpflegerin Annette Fensch aus Wolgast. Die Mitarbeiterin des Tierparks weiß, dass Elche bis zu zehn Kilometer pro Stunde im Wasser zurücklegen können. „Das Wasser nutzen sie, um sich zügig fortzubewegen. In ihren heimischen Gefilden, also Norwegen und Schweden, gibt es ja auch zahlreiche Seen“, erklärt Annette Fensch. Elche seien sogar in der Lage abzutauchen.

„Sie können dabei ihre klappenförmigen Nasenlöcher verschließen und bis zu sechs Meter tief tauchen“, sagt die Fachfrau.

Auch bei der Polizei hatten sich am Donnerstag Anwohner gemeldet, die den Elch, der offenbar aus Polen eingewandert ist, an verschiedenen Stellen im Osten der Insel gesehen hatten. Wer das Tier demnächst erspäht, sollte vermeiden, es zu stressen. In Norwegen wird Elchfleisch übrigens auf Märkten verkauft.

H. Ewert/T. Wallrodt

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