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Noch kein neues Konzept für Lubmin

Lubmin/Schwerin Noch kein neues Konzept für Lubmin

. Die Energiewerke Nord (EWN) haben nach wie vor kein neues Sicherheitskonzept für das atomare Zwischenlager in Lubmin vorgelegt.

Lubmin/Schwerin. . Die Energiewerke Nord (EWN) haben nach wie vor kein neues Sicherheitskonzept für das atomare Zwischenlager in Lubmin vorgelegt. Das geht aus der Antwort des Schweriner Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Demnach rechnet das Ministerium erst im Herbst mit dem Konzept. Die EWN hatten im Juli 2015 einen Antrag mit einem entsprechenden Konzept zur sicherheitstechnischen Nachrüstung des Zwischenlagers zurückgezogen.

Im Dezember 2015 hatte es von EWN geheißen, ein neuer Antrag solle bis zum Frühjahr 2016 vorliegen. Gestern wollte EWN keine näheren Angaben zum Zeitplan machen. Eine Sprecherin erklärte, es gebe in Sicherheitsfragen keine Kompromisse: „Daher kommt für uns nur die bestmögliche Lösung in Frage und wir werden die Prüfung aller von uns erwogenen Optionen mit der dafür erforderlichen Sorgfalt vornehmen.

Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr kritisierte die erneute Verzögerung: „Für alle anderen atomaren Zwischenlager in Deutschland sind inzwischen Sicherheitskonzepte erarbeitet worden – nur für das einzige Zwischenlager in öffentlicher Hand nicht. Das ist ein absolut erstaunlicher und aus meiner Sicht nicht zu akzeptierender Zustand.“ Das Innenministerium hält dem in der Kleinen Anfrage entgegen, für das Konzept gebe es vom zuständigen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) weder eine zeitliche Vorgabe noch gebe es eine Verzögerung „im Sinne einer schuldhaften Verschleppung“.

Suhr kritisierte, dass man sich am Zwischenlager seit Jahren nur auf temporäre Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit verlasse und die Erstellung des Konzeptes verschleppe: „Das ist absolut nicht ausreichend.“

OZ

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