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MV aktuell „Nur Austausch bringt das Geschäft weiter“
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00:00 22.02.2017
Rostock

Die Gründerrunde Pitchlab steigt morgen, 18.30 Uhr im OZ-Studio in der R.-Wagner- Str. 1a in Rostock. OZ sprach mit Dr. Benjamin Wagner, App-Entwickler aus Rostock und einer der drei Referenten.

Warum machen Sie bei Pitchlab mit?

Benjamin Wagner: Wir sind ein junges Start-up aus Rostock und wollen über die Herausforderungen bei der Gründung und unsere Erfahrungen berichten. Viele junge Gründer haben ja ähnliche Probleme und machen ähnliche Erfahrungen. Wir wollen Hinweise geben, die hilfreich sein können.

Was sind denn typische Fehler, die viele Gründer machen?

Das ist natürlich von der Branche und der Idee abhängig und pauschal sehr schwer zu sagen. Fakt ist: Wichtig sind die richtigen Berater! Und dass man mit anderen Gründern redet. Man muss über das Projekt diskutieren, sich austauschen. Nur Austausch bringt das Geschäftsmodell weiter.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit Ihrem Auftritt am Donnerstag?

Natürlich ist es wichtig, sich bekannt zu machen – und sicher wäre es toll, wenn man auf einer solchen Veranstaltung einen potenziellen Investor oder Mitarbeiter kennenlernt. Aber das steht für uns nicht im Vordergrund. Wir wollen vor allem unser Know-how weitergeben.

Sie haben eine App programmiert, mit der man über verschiedene Fragen abstimmen lassen kann. Das geht über den Kauf von Schuhen oder die Wahl eines Urlaubsziels bis hin zur Terminabstimmung für ein Fußballspiel. Seit wann kann man die App runterladen und wie viele User haben Sie?

Wir, ein dreiköpfiges Gründerteam, haben die App im Dezember 2016 online gestellt. Bislang haben wir 500 Nutzer. Und es werden täglich mehr. Derzeit sind wir auf der Suche nach Investoren, um unsere Plattform zu bewerben und weiterzuentwickeln.

Apropos Geld: Die App ist kostenlos. Wie soll sie mal Gewinn einspielen?

Wenn unsere Nutzerbasis groß genug ist, werden wir interessierten Firmen die Möglichkeit geben, unsere Community über für sie interessante Sachverhalte zu befragen. Das wird als Werbungs- und Marktforschungsinstrument dann für die Firmen kostenpflichtig sein.

Interview: Thomas Luczak

OZ

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