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MV aktuell Tag der Putzfrau: Der Nordosten wischt noch selbst
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Eine Reinigungskraft in Rostock macht sauber. Quelle: OVE ARSCHOLL
Rostock

Nur wenige Haushalte leisten sich im Nordosten eine legale Putzkraft. Im Postleitzahlenbereich 18, der von Rerik bis Rügen reicht, hatten mit Stand Ende Juni genau 1169 Privathaushalte ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis angemeldet. Das waren deutlich weniger als in anderen Regionen. Das geht aus einer Minijob-Deutschlandkarte hervor, die die Minijob-Zentrale zum „Internationalen Tag der Putzfrau“ am 8. November vorstellte. Bundesweit gibt es große Unterschiede und ein Ost-West-Gefälle. Zwischen Münster und Osnabrück beispielsweise wischen und schrubben 14 000 legale, sozialversicherte Privat-Putzhilfen.

Das heißt allerdings nicht, dass nicht auch die Bewohner von MV in ihren Wohnungen fremdputzen lassen. Auf eine versicherte Haushaltshilfe kommen im Schnitt zehn weitere, die den Reinigungs-Job schwarz erledigen. Das erklärt eine Sprecherin der Minijob-Zentrale, bei der die Helfer angemeldet werden müssen. Im Postleitzahlengebiet 17, zu dem Teile Vorpommerns gehören, arbeiteten am Stichtag 1190 angemeldete Haushaltshilfen, im Gebiet 19, wozu unter anderem Schwerin gehört, waren es nur 759. Bundesweit beschäftigen Privathaushalte 300 000 legale Putzkräfte, drei Millionen sind nicht angemeldet.

Haushaltshilfen seien eine „wichtige und unerlässliche Entlastung“, meint Heinz-Günter Held, Direktor der Knappschaft-Bahn-See, die zum Verbund der Minijob-Zentrale zählt. Die Bedeutung der Haushilfe in der Gesellschaft nehme stetig zu. „Im Gegenzug verdienen sie Wertschätzung für ihre Arbeit und ein legales Beschäftigungsverhältnis“, sagt Held.

Gerald Kleine Wördemann

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