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MV aktuell Orkan: Schwimmkran sitzt in Rügener Bucht fest
Nachrichten MV aktuell Orkan: Schwimmkran sitzt in Rügener Bucht fest
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00:00 13.01.2015
„Sturm-Nothafen“ für Koloss: Seit Mitte vergangener Woche liegt der Schwimmkran „Stanislav Yudin“ vor Rügen vor Anker. Quelle: Ralf Eppinger

Sassnitz — Der Schwimmkran „Stanislav Yudin“ muss wegen des anhaltenden Sturms in der Tromper Wiek vor Rügens Nordost-Küste ausharren. Hier liegt der 183 Meter lange Gigant schon seit Tagen vor Anker. Eigentlich ist der Kran im Offshore-Windpark Baltic 2 im Einsatz.

Unterdessen laufen im ganzen Norden die Aufräumarbeiten. Sturmtief „Felix“ hatte am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Bäume gefällt und Dächer abgedeckt (OZ berichtete). Die Provinzial Versicherung schätzt die Zahl der Schäden hier und in Schleswig-Holstein auf zusammmen 10000 bis 12000. Überall waren Straßen blockiert oder mussten gesperrt werden. Zwischen Lübstorf und Hundorf (Nordwestmecklenburg) zum Beispiel hatte ein umgestürzter Baum mit seinem Wurzelballen ein großes Loch in die Fahrbahn gerissen. In Schwerin deckte „Felix“ das Dach eines Wohnhauses ab und brachte einen Strommast gefährlich ins Wanken. In Waren an der Müritz pusteten die Böen Dachziegel von der Georgen-Kirche. Ähnlich beschädigt wurden zwei Wohnhäuser in Barth (Vorpommern-Rügen). In Parchim war ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Auf der A 20 nahe Jarmen und nahe Straßburg hatten Böen einen Laster und ein Auto von der Straße gedrängt. Im Tierpark Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) knickte der Sturm mehrere Kiefern um. Das Wolfsgehege wurde dabei zerstört. Die Tiere mussten in ein Quarantänegehege umgesetzt werden.

Der Gewittersturm war am Sonnabend mit bis zu 115 Kilometer pro Stunde über das Land hinweggefegt. Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es windig. An der Küste sind noch mindestens bis Donnerstag teils stürmische Böen möglich.



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