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MV aktuell Ospa-Chef Berg: Entscheidung erst im Mai
Nachrichten MV aktuell Ospa-Chef Berg: Entscheidung erst im Mai
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00:02 09.03.2016

Frank Berg bleibt vorerst Vorstandschef der zweitgrößten Bank im Land: Der Verwaltungsrat der OstseeSparkasse hat die Entscheidung, ob Berg von seinem Posten abberufen werden muss oder nicht, auf Anfang Mai vertagt. Das teilte die Bank nach einer Sitzung des Kontrollgremiums mit.

Frank Berg, der Vorstandschef der Ospa Quelle: Ove Arscholl

Hintergrund: Bank-Chef Berg wird sich vor dem Landgericht Schwerin wegen des Verdachts der Mittäterschaft zu Subventionsbetrug und Untreue beim Bau der Yachthafen-Residenz Hohe Düne verantworten müssen. Laut Bestimmung des SparkassenGesetzes MV müsste ihn der Verwaltungsrat abberufen. In dem Gesetz heißt es sinngemäß, dass niemand, gegen den ein schwebendes Verfahren läuft, Vorstand der Sparkasse sein darf.

Nach OZ-Informationen gab es im Verwaltungsrat zu diesem Thema bis in den späten Montagabend hinein hitzige Debatten. Das Gremium soll in der Frage, ob Berg bleiben soll oder nicht, tief gespalten sein. Doch zu einer Entscheidung konnten sich die Kontrolleure aus der Hansestadt und dem Landkreis Rostock nicht durchringen. Jetzt ist deshalb Verwaltungsratschef Roland Methling, Rostocks Oberbürgermeister (parteilos), am Zug: „Nach gründlicher Beratung des komplexen Sachverhalts hat der Verwaltungsrat beschlossen, eine rechtsgutachterliche Bewertung der sparkassenrechtlichen Anforderungen in Anspruch zu nehmen“, so die Ospa in einer Mitteilung. Methling soll die Prüfung veranlassen.

Das Schweriner Finanzministerium, Aufsichtsbehörde der Bank, will sich bis dahin mit einer Bewertung zurückhalten: „Wir haben das Vorgehen des Verwaltungsrats zur Kenntnis genommen, warten die Entscheidung ab und werden dann gegebenenfalls im Rahmen der Rechtsaufsicht tätig“, so Sprecher Stefan Bruhn.

Von am

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