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MV aktuell Pasewalk: Stadtmuseum wird zum Identitätsstifter
Nachrichten MV aktuell Pasewalk: Stadtmuseum wird zum Identitätsstifter
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00:01 07.05.2016

. Museumsleiterin Anke Holstein in Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) ist etwas gelungen, worauf viele Museen stolz wären. „Wir haben unsere Besucherzahlen seit 2012 mehr als verdoppelt“, sagt die Kunsthistorikerin. Rund 3400 Gäste wurde 2015 gezählt. „Das wäre ein Drittel der Einwohner und das ist sehr gut“, erklärt auch Pasewalks Bürgermeisterin Sandra Nachtweih (SPD). Von diesem Sonntag an feiern die Pasewalker das 20-jährige Bestehen ihres Stadtmuseums, das sich zu einer Kulturzentrale entwickelt hat, die den Menschen unweit der Grenze zu Polen Identität stiften soll.

Die Gründe sind vielschichtig. Die Stadt lag als Handelszentrum an der Uecker immer zwischen den Fronten. Ob Slawen, Pommern, Mecklenburger, Schweden oder Preußen: Mehrfach wurde das im 13.

Jahrhundert gegründete Pasewalk erobert, zerstört und wieder aufgebaut, sagt Holstein. So war es auch 1945. „In den letzten Kriegstagen wurde die Stadt angezündet“, erläutert die Museumsleiterin.

Weil das Zentrum Stettin durch Stalins Entscheidung 1945 doch noch an Polen fiel, kamen viele deutsche Flüchtlinge, die sich in und um Pasewalk niederließen. „Die Leute sagen auf Geburtstagen von Senioren immer: Wir stammen nicht von hier“, weiß die Bürgermeisterin. Das Thema „Identität“ sei in Pasewalk schwierig.

Auch daran sollen die „Jubiläumswochen“ vom 8. Mai an erinnern. Geplant sind die Buchpremiere „Neubeginn in Trümmern“, Führungen, Konzerte und eine Heimatstubentour. Der Neubrandenburger Hochschulprofessor Peter Dehne plant einen Vortrag über „Pampa-Paradiese“. Es gehe darum, warum Kunst und Kultur im ländlichen Raum so wichtig sind, erklärt Dehne im Programm.

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