Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Pegel will in Moskau für Standort Mecklenburg-Vorpommern werben
Nachrichten MV aktuell Pegel will in Moskau für Standort Mecklenburg-Vorpommern werben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 15.04.2019
Christian Pegel (SPD), Infrastrukturminister von Mecklenburg-Vorpommern, reist nach Moskau, um für den Standort MV zu werben. Quelle: Jens Büttner/dpa
Schwerin/Moskau

Ungeachtet der weiterhin bestehenden Handelsbeschränkungen zwischen der EU und Russland arbeitet Mecklenburg-Vorpommern weiter am Ausbau der Lieferwege. Dazu reist Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag mit Vertretern der Hafenwirtschaft nach Moskau. Anlass der zweitägigen Reise ist die internationale Transport- und Logistikmesse TransRussia.

Pegel: Partnerschaften pflegen

„Der traditionelle Besuch der Leitmesse TransRussia ist eine gute Chance, Neues auszuloten und Kooperationen zu stärken“, sagte Pegel am Montag in Schwerin. Gerade in politisch angespannten Zeiten gelte es, langjährige Partnerschaften zu pflegen und möglichst auszubauen. Pegel selbst wird nach eigenen Angaben mit den Vize-Ressortchefs des russischen Transport- und des Energieministeriums zu Gesprächen zusammentreffen. Dabei wolle er für Mecklenburg-Vorpommern als Logistikstandort und Land mit Know-How im Bereich der erneuerbaren Energien werben.

Vertreter der Häfen Rostock, Stralsund und Sassnitz dabei

Bereits für Dienstagabend ist ein Empfang des Fördervereins Logistic Alliance Germany und der Freien Hansestadt Hamburg geplant, bei dem Perspektiven der deutsch-russischen Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik erörtert werden sollen. Mit dabei sollen auch Vertreter der Häfen Stralsund, Sassnitz und Rostock sein.

Als Reaktion auf die Ukraine-Krise hatte die EU 2014 weitreichende Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen Russland verfügt. Daraufhin verhängte auch die russische Seite Beschränkungen.

Mehr lesen:

Schwesig: MV steht zu Nord Stream 2

„Der russische Markt ist und bleibt für Vorpommern wichtig“

Russlandtag in Rostock: Gala mit 900 Gästen

Frank Pfaff