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MV aktuell Pokémon Go: Monsterjagd auf der Ostsee
Nachrichten MV aktuell Pokémon Go: Monsterjagd auf der Ostsee
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00:01 28.07.2016

Besitzer von Smartphones sind weltweit im Jagdfieber. Sie fangen sogenannte Pokémon-Monster auf Marktplätzen, in U-Bahntunneln, vor Geschäften oder sogar in Wäldern – auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Jochen Sperber (73)

ist Schriftsteller.

Der Wismarer begleitet als

Leserbeirat seit mehr als zwei Jahren die OSTSEE-ZEITUNG.

Die App gibt es kostenlos im Appstore, die Anmeldung erfolgt mit dem Google-Account. Mit einer Kunstfigur – einem Avatar – geht es los. Eine Karte zeigt den eigenen Standort und die Pokéstops und Arenen an, wo sich die Monster fangen lassen. Items wie Bälle, Eier, Brutmaschinen oder Heiltränke unterstützen den Spieler. Für jede durchgeführte Aktion gibt es Erfahrungspunkte.

Was oberflächlich wie ein neues Spiel aussieht, ist eine technische Revolution. Die reale und die virtuelle Welt werden per GPS und Internet vermischt. Aus der virtuellen Welt gibt es das Spiel mit den Comic-Figuren, aus der realen Welt die Spielorte, die Gebäude und Bäume, das Wetter, die Gerüche, das Geschrei der Mitspieler.

Wer glaubt, dass sich der Pokémon-Go-Hype über kurz oder lang erledigt, der irrt. Die neue Technologie ist nicht nur ein Erlebnis-Wandern von Pokéstop zu Pokéstop. Die Integration von realer und virtueller Welt eröffnet neue Formen der Darstellung oder Kommunikation. Reale Stadtführer können von Avataren abgelöst werden, Geschäfte können ihre Auslagen mit virtuellen Verkäufern kombinieren.

Urlaubsorte können Spielorte für Pokémon-Go-Aktionen zu Verfügung stellen und deren Bilder bei Niantic Labs hochladen.

Längst plant Bayern Tourismus- Marketing einen Reiseführer für Pokémon-Go-Spieler. Das geht auch an der Küste: Denkbar wäre dann sogar eine Seeschlacht auf der Ostsee, in der die Mitspieler das Kampfgeschehen bestimmen.

OZ

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