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MV aktuell Politik: Signal für weltoffenes MV
Nachrichten MV aktuell Politik: Signal für weltoffenes MV
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00:00 14.01.2015
In Rostock demonstrierten Hunderte für mehr Toleranz. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Der große Zuspruch zu den Demonstrationen gegen Fremdenfeindlichkeit hat bei Politikern in MV parteiübergreifend für Erleichterung gesorgt.

„Das war ein eindrucksvolles Signal für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), der am Montagabend an der Demonstration gegen den Aufmarsch des Pegida-Ablegers Mvgida in Schwerin teilgenommen hatte. Auch in Rostock und Stralsund hatte es Aktionen gegeben.

„Pegida und ihre Ableger sind der Versuch, Fremdenfeindlichkeit im Deckmantel der Bürgerlichkeit hoffähig zu machen“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse (SPD). „Es ist gut, wenn viele von uns für ein offenes und tolerantes Mecklenburg-Vorpommern einstehen“, erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), der ein Friedensgebet in Stralsund besuchte.

Am Montagabend hatten an mehreren Orten im Land etwa 3500 Menschen gegen Ausgrenzung demonstriert. Am Rande der Demos waren mindestens drei Menschen verletzt worden. Die Pegida-Bewegung in MV ist nach Einschätzung des Rechtsextremismus-Experten Günther Hoffmann stark von rechten Kadern und Kameradschaften dominiert. Dies sei bei den Demonstrationen in Stralsund und Schwerin sichtbar geworden, betonte er.



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