Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik AfD-Kreissprecher leugnet den Holocaust
Nachrichten MV aktuell Politik AfD-Kreissprecher leugnet den Holocaust
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:18 21.10.2014
Skandalöser Vortrag in Stockelsdorf (Schleswig-Holstein). Auf einer öffentlichen Veranstaltung hat Dirk Helms, Sprecher des Kreises Stormarn der Alternative für Deutschland (AfD), die NS-Verbrechen verharmlost. Quelle: dpa
Lübeck

Skandalöser Vortrag in Stockelsdorf (Schleswig-Holstein). Auf einer öffentlichen Veranstaltung hat Dirk Helms, Sprecher des Kreises Stormarn der Alternative für Deutschland (AfD), die NS-Verbrechen verharmlost.

So hatte der 70-jährige Unternehmer behauptet, die Alliierten hätten die Gaskammern im KZ Dachau erst im Nachhinein gebaut, der Zweite Weltkrieg sei nicht von Hitler angezettelt worden und die heute stattfindende „Einnistung anderer Kulturen“ sei bedrohlich. Helms hatte zum Thema „Deutsche Selbstwahrnehmung“ gesprochen.

Nach heftigen Reaktionen in Schleswig-Holstein versuchte sich die AfD — die von sich behauptet, keine Neonazis in ihren Reihen zu dulden — am Montag in Schadensbegrenzung. „Wir möchten uns in aller Form bei den Opfern des Nationalsozialismus entschuldigen“, ließ etwa der AfD-Landesverband verlauten.

Zugleich wurde der umstrittene Referent verteidigt. Man habe „Herrn Dr. Helms als honorigen und integren Mitstreiter für die Sache“ der AfD kennengelernt.

Helms erklärte schließlich noch am Montag seinen Rücktritt als AfD-Kreissprecher. AfD-Bundesvorsitzender Bernd Lucke kündigte ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn an.

„Dass die AfD sich mit solchen Leuten umgibt, demaskiert sie“, meinte SPD-Bundesvize Ralf Stegner.



OZ

Schon in den 80ern wurden Sowjet-U-Boote gesichtet.

21.10.2014

Der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindetages MV soll nach Angaben des Nordkuriers sechs Jahre lang für die Staatssicherheit spioniert haben.

18.10.2014

Nach 18 Jahren an der Spitze der DDR wurde der 77-Jährige von den eigenen Genossen zum Rückzug als Staats- und Parteichef gezwungen.

17.10.2014