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AfD-Landesvorstand beschließt Ausschlussverfahren gegen Arppe

Schwerin AfD-Landesvorstand beschließt Ausschlussverfahren gegen Arppe

Der 44-jährige Rostocker will entgegen einer früheren Ankündigung in der Partei bleiben.

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Will in der AfD bleiben: Holger Arppe

Quelle: Cornelius Kettler

Schwerin. Nach den gewaltverherrlichenden Einlassungen von Holger Arppe und dessen Austritt aus der Landtagsfraktion hat der Vorstand der Alternative für Deutschland (AfD) Mecklenburg-Vorpommern einstimmig ein Parteiausschlussverfahren gegen den 44-jährigen Rostocker beschlossen. Das teilte die AfD am Sonntag mit. „Entgegen seiner Ankündigung nach Bekanntwerden der Chat-Protokolle hat Herr Arppe die Partei bisher nicht verlassen“, erklärte Landessprecher Leif-Erik Holm. Zuvor habe Arppe parteiöffentlich mitgeteilt, „dass er in der Partei bleiben will“, heißt es in einer Mitteilung.

Arppe war Ende August aus der Landtagsfraktion ausgetreten und hatte auch seinen Austritt aus der Partei erklärt, nachdem Internet-Einträge mit ihm zugeschriebenen Gewaltäußerungen und kinderpornografischen Fantasien öffentlich geworden waren (die OZ berichtete). „Es ist für den Landesvorstand klar, wir werden Personen mit solch abstoßenden Gewaltfantasien nicht in der AfD dulden. Mit seinen haarsträubenden Aussagen hat sich Herr Arppe von einem zivilisierten politischen Diskurs um die besten Argumente verabschiedet“, machte Leif-Erik Holm deutlich.

Dass Arppe im Gegensatz zu früheren Erklärungen seine Chat-Aussagen bestreitet, sorgt beim AfD-Landesvorstand für Verwunderung, „da wir einen Teil seiner Äußerungen verifizieren konnten. Die Beweislage ist eindeutig.“

OZ

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