Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Alfa-Mann Lucke für Währungsspaltung in Nord- und Süd-Euro
Nachrichten MV aktuell Politik Alfa-Mann Lucke für Währungsspaltung in Nord- und Süd-Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:04 26.08.2016
Bernd Lucke, Alfa, fordert eine Spaltung des Euro in Nord und Süd. Derzeit macht er Wahlkampf in MV für seine neue Partei. Quelle: Federico Gambarini
Anzeige
Schwerin

Schwere Mission für einen einstigen Politstar: Bernd Lucke, vor Jahren Vater der Alternative für Deutschland und im Streit gegangen, ist derzeit in MV auf Stimmenfang für die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) unterwegs. 40 Mitglieder hat die Mini-Partei landesweit und tritt auch zur Landtagswahl an.

Mit der Kritik am Euro hatte Lucke die AfD einst stark gemacht. Seine Forderung: „Wir müssen uns an unsere Regeln halten.“ Heißt: nicht Länder retten, die dagegen verstoßen. Denn der Euro sei abgewertet, messbar zum Beispiel am Wertverfall von Anlagen für Altersvorsorge. Lucke fordert eine Teilung in „einen Nord- und einen Süd-Euro“. Nur durch Ausscheiden finanziell schwächerer Länder könne die Gemeinschaftswährung gerettet werden.

Natürlich sei der Wahlkampf schwer, räumt Lucke ein. Er stehe weiterhin für die Grundsätze Rechtsstaatlichkeit, Bürokratieabbau, den „Kampf gegen Wertedefizite“. Von den etablierten Parteien erwarte er, sich an Gesetze zu halten. Beim Flüchtlingsstrom 2015 sei dies umgangen worden. Die Flüchtlinge müssten jetzt integriert werden, ihnen dürfe aber keine „Vollversorgungsbotschaft“ entgegengebracht werden.

Frank Pubantz

Die Sozialdemokraten profitieren laut der Untersuchung im Auftrag der ARD von den hohen Zustimmungswerten für Regierungschef Sellering.

26.08.2016

Linke-Chef Riexinger besucht Vorpommern +++ Innenminister de Maizière zu Wahlforum über Sicherheit erwartet +++ Verband informiert über Immobilienmarkt +++ Prozesse wegen Betrugs mit Ferienwohnungen und Angriff auf einen Polizisten beginnen

25.08.2016

Im Landtagswahlkampf setzt die rechte Partei auf Massenpost. Mehr als 100 000 Männer und Frauen im Alter von 55 bis 70 Jahre bekamen einen namentlich adressierten Brief von der rechtsextremen Partei.

25.08.2016
Anzeige