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23:34 09.09.2013
AfD-Wahlveranstaltungen wurden oft gestört. Foto: S. Pförtner/Archiv
Schwerin

Nach Angriffen auf Wahlstände bekommt die Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Mecklenburg-Vorpommern Polizeischutz. „Bei zukünftigen Terminen der AfD wird die Polizei im unmittelbaren Umfeld sichtbar sein“, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion Schwerin, Steffen Salow, am Montag.

Am Samstag hatten junge Männer aus dem linken Spektrum einen Wahlkampfstand der eurokritischen Partei im Schweriner Stadtzentrum angegriffen und einer AfD-Politikerin einen Faustschlag versetzt.

Am Tag zuvor waren nach Angaben der AfD Wahlkämpfer in Wismar am Info-Stand bedroht worden. In Bremen wurde am Samstag der Bundesvorsitzende Bernd Lucke bei einer Wahlkampfveranstaltung angegriffen. Vermummte stürmten während einer Rede Luckes auf die Bühne und stießen ihn zu Boden.

Die Polizei in Stralsund will angesichts der Attacken Beamte schicken, wenn am kommenden Samstag AfD-Bundessprecherin Frauke Petry und der Spitzenkandidat für Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, vor einem Einkaufszentrum der Hansestadt Wahlkampf machen. Details zum geplanten Einsatz wollte eine Sprecherin der zuständigen Polizeiinspektion nicht nennen. Nur so viel: „Wir werden mit Polizeikräften vor Ort sein.“

Die erst im Februar gegründete AfD wendet sich vor allem gegen die Übernahme von Schulden anderer Euroländer durch Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern hat die Partei nach eigenen Angaben rund 230 Mitglieder und Förderer.

OZ

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