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Politik „Angstmache“: Opposition in MV lehnt Notfall-Pläne ab
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07:08 23.08.2016
Für den Notfall vorgesorgt. Quelle: Lutz Rößler
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Schwerin

Lebensmittel für zehn Tage, Wasser für eine knappe Woche: Oppositionspolitiker aus Mecklenburg-Vorpommern nennen das neue Zivilschutzkonzept der Bundesregierung „überzogen“ und „verfehlt“. Grünen-Landeschef Jürgen Suhr meint: „Ich sehe keinen Anlass dafür. Wir haben in Deutschland keine Gefährdungslage, in der die Bevorratung mit Lebensmitteln sinnvoll wäre.“

Der aus Stralsund stammende Linken-Fraktionschef im Bundestag Dietmar Bartsch kritisiert die Vorschläge als „Angstmache“: „Man kann die Menschen mit immer neuen Vorschlägen, so zu Hamsterkäufen, völlig verunsichern.“

Der Handel geht nicht davon aus, dass es wegen der Krisenfall-Pläne zu leeren Regalen in Supermärkten kommen könnte. „Wir rechnen nicht mit Hamsterkäufen“, sagt Kay-Uwe Teetz, Geschäftsführer des Handelsverbandes Nord in Rostock. Schon jetzt würden sich viele Familien mit dem normalen Wochenendeinkauf für sieben Tage mit Lebensmitteln eindecken.

OZ

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