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Politik Brisante Mails zu P+S-Werften belasten Landesregierung
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05:36 03.05.2016
Millionenschwere Rettungsversuche der P+S-Werften in Wolgast und Stralsund kurz vor der Landtagswahl 2011 bringen die Landesregierung jetzt in Erklärungsnot. (Archivfoto) Quelle: Stefan Sauer / Dpa
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Schwerin

Millionenschwere Rettungsversuche der P+S-Werften in Wolgast und Stralsund kurz vor der Landtagswahl 2011 bringen die Landesregierung jetzt in Erklärungsnot: Grund ist ein konkreter Hinweis darauf, dass die Insolvenz von der Landesregierung mit Hilfe eines Bankdepots in Höhe von 17,9 Millionen Euro verschleppt worden sein könnte, um den Erfolg der SPD und CDU bei der Wahl nicht zu gefährden. Das Geld wäre im Fall einer Pleite eigentlich für die Fertigstellung fortgeschrittener Schiffbauprojekte bestimmt gewesen.

Demnach war die Spitze der Landesregierung von Anfang an in diesen Vorgang eingebunden. Zudem sollen verschiedene Staatssekretäre und führende Mitarbeiter entscheidende E-Mails zum Thema P+S in vielen Fällen über private Mailadressen ausgetauscht haben, womit der Versuch unternommen worden sein könnte, Einzelheiten zu verschleiern. Wichtige Mails gelangten so nicht auf die Server der Landesregierung. Dies geht aus einer umfangreichen Sammlung verschiedener Dokumente, E-Mails, Dateien und Analysen zur P+S- Krise hervor, die der OSTSEE-ZEITUNG vorliegt.

Von Benjamin Fischer

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