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Politik Alternative für Deutschland setzt Wahlwerbung nach Angriffen fort
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18:07 28.08.2013
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Schwerin

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hofft, ihre Wahlwerbung in Mecklenburg-Vorpommern ohne weitere Zwischenfälle bis zur Bundestagswahl am 22. September fortsetzen zu können. Es sei für die Demokratie zutiefst traurig, dass eine Bürgerbewegung wie die AfD den Schutz der Polizei benötige. „Aber wir freuen uns, dass Polizei und Innenminister den freien Austausch der Meinungen garantieren wollen“, erklärte AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm am Dienstag.

Nach Angriffen auf Info-Stände der eurokritischen Partei hatte die Polizei angekündigt, künftig im Umfeld von AfD-Veranstaltungen verstärkt Präsenz zu zeigen. Am vorigen Samstag sollen junge Männer, die dem linken Spektrum zugeordnet werden, einen AfD-Wahlkampfstand im Schweriner Stadtzentrum angegriffen haben. Einer AfD-Politikerin soll ein Faustschlag versetzt worden sein. Zuvor waren nach Angaben der Partei schon Wahlkämpfer in Wismar bedroht worden.

Die erst im Februar gegründete Partei wendet sich gegen die Übernahme von Schulden anderer Euroländer durch Deutschland und votiert auch für eine eher restriktive Einwanderungspolitik. In Mecklenburg-Vorpommern zählt die AfD nach eigenen Angaben 245 Mitglieder.

dpa

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