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Politik Caffier besucht Soldaten im Kosovo
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07:52 14.03.2016
Minister Lorenz Caffier (rechts) besucht derzeit die deutschen KFOR-Soldaten unter Kommandeur Oberst Hans-Jürgen Freiherr von Keyserlingk. Neubrandenburgs OB Silvio Witt (links) will auch Soldaten aus seiner Stadt treffen.  Quelle: Frank Pubantz
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Prizren/Schwerin

Zu einem Besuch der KFOR-Soldaten im Kosovo ist Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Sonnabend eingetroffen. Er informiert sich im Feldlager Prizren über den Einsatz der Feldjäger und Panzergrenadiere.

191 der rund 650 deutschen Soldatinnen und Soldaten stammen aus MV, darunter Panzergrenadiere aus Hagenow und Feldjäger aus Neubrandenburg. Silvio Witt (parteilos), Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt, gehört daher zur Delegation des Innenministers.

Bundeswehr schützt seit 1999 den Frieden zwischen den Volksgruppen

Seit 1999 sind KFOR-Truppen im Kosovo, vor allem um Jahre nach dem Balkankrieg ethnische Konflikte zwischen Albanern und Serben zu verhindern. Die Lage sei derzeit ruhig, sagt Kommandeur Oberst Freiherr von Keyserlingk, doch vor allem durch politische Auseinandersetzungen im Parlament könnten Konflikte jederzeit wieder aufflammen.

Kosovo ist ein sehr armes Land. Der Durchschnittsverdienst von Arbeitern liegt bei 300 Euro im Monat.

Sorge vor neuen Flüchtlingsströmen

 Kosovo steht auch wegen des Flüchtlingsstroms aus Syrien, Afghanistan und dem Irak im Blickpunkt: Da Mazedonien die Grenzen sperrte, fürchten Sicherheitskreise, dass Flüchtlinge eine neue Route über Albanien wählen.

Auch über die Rücknahme von abgelehnten Asylbewerbern aus MV möchte caffier im Kosovo sprechen. Am Montag trifft er dazu den Innenminister.

OZ

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