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Fördermillionen für MV Werften

Rostock Fördermillionen für MV Werften

Das Unternehmen hat Geld für Innovationen im Kreuzschifffahrtbau im Bundeswirtschaftsministerium beantragt.

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Volkswerft in Stralsund: Die MV Werften haben Fördermittel für innovative Technologien bei der Bundesregierung beantragt.

Quelle: Detlef Duske

Rostock. Millionen-Wünsche für den Kreuzschifffahrtbau: MV Werften, der neue Besitzer der Werftstandorte Wismar, Warnemünde und Stralsund, plant bei Konzeption und Bau seiner riesigen Traumschiffe offenbar mit reichlich Fördergeld von Bund und Land. Das Tochter-Unternehmen der malaysischen Genting-Gruppe, das in diesem Jahr die Werften kaufte, habe Förderanträge gestellt, erklärt Beate Baron, Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Beantragt sei Geld aus dem Programm „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“.

Nach OZ-Informationen soll es sich um mehrere Anträge in Gesamthöhe von rund 30 Millionen Euro handeln. Erhofft wird Bundesgeld für Innovationen im Kreuzschifffahrtbau.

Weiteres Geld, ein Drittel, müsste im Falle des Zuschlags das Land beisteuern. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zeigt sich offen: „Es ist wichtig, Felder, die intensive Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie die Erschließung neuer Märkte vorsehen, zu unterstützen.“ SPD und CDU haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, verstärkt die maritime Wirtschaft zu unterstützen. Glawe ließ am Freitag erklären: Er habe sich auch dafür eingesetzt, dass der Bund seine Innovationsförderung ankurbelt.

Die MV Werften wollen die Förderanträge noch nicht bestätigen. „Wir sind in Gesprächen mit dem Land“, so Sprecher Stefan Sprunk. Sollte das Unternehmen Zuschüsse erhalten, würden alle drei Werftstandorte profitieren. Nach mageren Jahren im MV-Schiffbau ruhen viele Hoffnungen auf der Genting-Tochter, die im Konzern Aufträge für Fluss- und Kreuzfahrtschiffe gleich mitbrachte. Aus den 1600 sollen langfristig 3100 Mitarbeiter werden, auch Zulieferer setzen auf Zuwachs.

Frank Pubantz

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