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05:46 31.03.2016
Beamte in den Justizvollzugsanstalten (JVA) des Landes sind frustriert und fühlen sich von der Politik ignoriert. Quelle: Michael Hanschke/dpa
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Schwerin

Geringe Bezahlung, steigende Arbeitsbelastung, kaum Aufstiegschancen, fehlerhafte Dienstkleidung – Beamte in den Justizvollzugsanstalten (JVA) des Landes sind frustriert und fühlen sich von der Politik ignoriert. Die Moral sei bei vielen Mitarbeitern, die täglich Schwerverbrecher bewachen, am Boden, bestätigt der Bund der Strafvollzugsbediensteen Deutschlands (BSBD). Jetzt kocht Wut hoch: Während die der Landespolizei 150 neue Stellen erhält, herrsche Stillstand bei der Justiz.

Das Justizministerium weist die Vorwürfe zurück. Es würden so viele Anwärter übernommen, „wie Stellen vorhanden sind“, sagt ein Sprecher.

Seit Jahren versuchen Gewerkschaftler auf die Not des Justizpersonals aufmerksam zu machen. Viele JVA-Beamte würden auch nach 40 Dienstjahren mit derselben Besoldungsgruppe in den Ruhestand geschickt, mit der Berufsanfänger eingestuft sind. Außerdem seien Jacken oder Hosen, die JVA-Beamte tragen müssen, defekt, die Qualität miserabel.

Von Frank Pubantz

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