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Politik Für Landes-Ökozentrum wurden 60 Kiefern abgeholzt
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11:51 29.05.2013
Das neue Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Quelle: dpa
Neustrelitz

Für das neue Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) musste auch ein kleiner Wald weichen. Die etwa 60 Kiefern wurden gefällt, um unter anderem eine bessere Sicht auf das architektonisch auffällige Gebäude an der viel befahrenen Bundesstraße 96 zu ermöglichen, sagte ein Sprecher des Landeszentrums am Dienstag.

Zudem sollte generell „eine Verbesserung des Stadt- und Landschaftsbildes“ erreicht werden. „Die etwa 450 Quadratmeter große Fläche wurde mit ökologisch wertvolleren Pflanzen bestückt – einer Heidelandschaft“, erklärte Leea-Leiter Falk Roloff-Ahrend. Diese Art Heide mit Wacholdersträuchern sei eigentlich der Vorläufer von Kiefernwald auf sandigen Böden. Einem Gutachten zufolge erreiche die Heidelandschaft eine Wertigkeit von 925 Ökopunkten, der Wald habe dagegen 722 Ökopunkte aufgewiesen. Proteste gegen die Abholzung habe es nicht gegeben.

Das Leea soll Firmen, Privatleuten und Schülern einen multimedialen Überblick über Ökoenergie, ihre Anwendungen und Energiesparmöglichkeiten bieten. Der futuristisch anmutende Bau an der Straße zwischen Berlin nach Stralsund kostete rund 3,4 Millionen Euro und wurde vom Land und den Stadtwerken Neustrelitz finanziert.

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dpa

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