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Politik Gewalt und Hetze gegen Flüchtlinge in MV nehmen zu
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08:09 23.02.2015
Vermutet Beschönigungsversuche:  Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr. Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin

Mordversuche, Sachbeschädigungen, Hetze: Übergriffe auf Flüchtlingsheime und andere Unterkünfte für Asylbewerber nehmen in Mecklenburg-Vorpommern zu. Landesweit registrierte das Innenministerium unter Ressortchef Lorenz Caffier (CDU) bis Mitte Oktober – noch vor dem Anschwellen der islamfeindlichen Märsche von Pegida und MVgida – neun Übergriffe auf Asylbewerberheime. 2013 waren es insgesamt sieben Fälle.

Die oppositionellen Grünen im Schweriner Landtag werfen Caffier vor, die genauen Zahlen unter Verschluss zu halten und zu schönen. Sie stützen sich bei ihrem Vorwurf auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken.

Demnach hat MV nach Mitte Oktober mindestens noch drei weitere Fälle nach Berlin gemeldet, darunter einen Aufmarsch in Güstrow, einen Brandanschlag in Sanitz (beide Landkreis Rostock) sowie Hakenkreuzschmierereien in Franzburg (Vorpommern-Rügen).

Jürgen Suhr, Fraktionschef der Grünen im Landtag, nannte es „auffällig und irritierend, dass das Innenministerium allzu oft zu dem Ergebnis kommt, dass Straftaten nicht rechtsextrem motiviert sind, obwohl Anhaltspunkte dafür vorliegen“.



OZ

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