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05:35 02.12.2016
Blick auf die neue Bundesstraße B96 (B96n) bei Rambin (Mecklenburg-Vorpommern) auf Rügen. Grüne und Linke haben die Streichung des Ausbaus der B96n von Neubrandenburg nach Berlin beantragt. Quelle: Stefan Sauer/dpa

Die Bundestagsopposition von Grünen und Linken kritisiert eine Vielzahl zentraler Verkehrsprojekte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Parlament entscheidet am Freitag über die Endfassung des Bundesverkehrswegeplans. Grüne und Linke beantragten die Streichung des Ausbaus der B96n von Neubrandenburg nach Berlin. Ebenfalls kippen wollen die Grünen die Ortsumgehung in Wolgast, den Weiterbau der A 14, die Fortführung der A 20 außerhalb von MV sowie die Vertiefung der Fahrrinne zum Hafen Wismar.

Dass die Oppositions-Anträge eine Mehrheit gegen CDU und SPD finden und so die Aufnahme der Projekte doch noch gefährden könnten, gilt als aussichtslos. Das bestätigten mehrere Abgeordnete beider Parteien gestern Abend der OZ. Dennoch sorgt der Vorstoß für Ärger – vor allem in MV. „Niemand, der jemals auf der Insel Usedom zu Gast war, kann so einen Antrag mit gutem Gewissen stellen“, sagt beispielsweise Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD) über die von den Grünen geforderte Streichung der Wolgaster Ortsumgehung.

In Wismar wunderte sich Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) über den Antrag gegen die Fahrrinnenvertiefung. Die sei unnötig, weil kaum Verkehr zu erwarten sei. „Die Grünen wollen offenbar die Hansestadt Wismar und die Region abhängen“, wettert Beyer. Die Grünen zeigten peinliche Wissenlücken – immerhin sollen in der Hansestadt bald riesige Kreuzfahrtschiffe gebaut werden.

OZ

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