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Immer weniger Strafgefangene in MV

Schwerin Immer weniger Strafgefangene in MV

Von 907 Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten in den fünf Justizvollzugsanstalten des landes sind nur 31 Frauen. In Untersuchungshaft liegen mit 179 Männern und 8 Frauen rund 25 Personen mehr als im Vorjahr.

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Ein weiblicher Häftling.

Quelle: Felix Kästle/archiv

Schwerin. In Mecklenburg-Vorpommerns Gefängnissen sitzen immer weniger Strafgefangene und Sicherungsverwahrte ein - darunter kaum Frauen. Am Stichtag 31. März waren es 907 in den fünf Justizvollzugsanstalten des Landes, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Schwerin mitteilte. Davon seien lediglich 31 Frauen gewesen. Hinzu kämen noch 179 Männer und 8 Frauen in Untersuchungshaft - 25 Personen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

In der Vergangenheit ist die Zahl der Strafgefangenen dem Amt zufolge kontinuierlich zurückgegangen. In diesem Jahr sei der zweitniedrigste Stand seit 1997 (867 Personen) und 2016 (897 Personen) ermittelt worden. Das dürfte Diskussionen um die Schließung einer JVA befeuern. Dabei wird immer wieder die JVA Neubrandenburg genannt.

Jeder elfte Insasse in MV-Gefängnissen sei ausländischer Herkunft, die meisten Europäer, hieß es weiter. Fast jeder dritte Inhaftierte sitze wegen Handlungen gegen Personen ein. Diebstahl und Unterschlagung waren demnach mit 21 Prozent die am zweithäufigsten verübten Straftaten, gefolgt von Raub und Erpressung (15 Prozent) sowie Betrug und Untreue (11 Prozent).

Jeder zweite Gefängnisinsasse war zu weniger als einem Jahr Haft verurteilt worden. Bei jedem Elften (85 Personen) lautete das Urteil auf mehr als fünf Jahre Haft, darunter waren 30 Personen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe und 14, die sich auf unbestimmte Dauer in Sicherungsverwahrung befanden.

dpa/mv

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