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Integrationsbeauftragte hat Amt angetreten

Schwerin Integrationsbeauftragte hat Amt angetreten

Dagmar Kaselitz (SPD) will zunächst mit Kommunen und Flüchtlingsinitiativen in MV ins Gespräch kommen.

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Die Integrationsbeauftragte Dagmar Kaselitz.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Schwerin. Die neue Integrationsbeauftragte der Landesregierung, die SPD-Politikerin Dagmar Kaselitz, hat am Donnerstag ihr Amt im Schweriner Sozialministerium angetreten. Die 57-Jährige aus Penzlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) werde sehr viel im Land unterwegs sein und mit Kommunen und Flüchtlingsinitiativen sprechen, teilte Ministerin Stefanie Drese (SPD) mit.

Kaselitz soll schauen, „wo der Schuh drückt“ und auch bei der Inanspruchnahme des Integrationsfonds der Landesregierung helfen, wie ein Sprecher ergänzte. Der Sonderfonds ist für dieses und die kommenden zwei Jahre mit jeweils einer Million Euro ausgestattet. Die ersten Projekte mit Einbeziehung von Ausländern erhielten im Oktober Zuschüsse.

Auch wenn die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen sei, bleibe die Integration dieser Menschen eine wichtige Aufgabe, sagte Drese. Nach Worten ihres Sprechers ist unklar, wie viele Betroffene es im Land gibt. Grund sei, dass sie nach der Asyl-Anerkennung ihre Wohnung nehmen können, wo sie wollen. Einen Anhaltspunkt kann die Zahl der arbeitsuchenden Ausländer bieten: Sie betrug nach Angaben der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit Ende November 5500.

Kaselitz war von 2014 bis 2016 Abgeordnete des Landtages und unter anderem Sprecherin für Integrations- und Migrationspolitik der SPD-Fraktion.

dpa/mv

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