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Politik Justizministerin Kuder wirbt für Stiftungen
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11:16 17.04.2013
Kuder hofft auf eine steigende Stiftungsdichte. Foto: Jens Büttner/Archiv
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) hat für mehr Stiftungsgründungen geworben. Hintergrund ist, dass seit Jahren nirgendwo in Deutschland weniger Stiftungen entstehen als im Nordosten. „Von der Gemeinschaft nicht nur nehmen, sondern auch etwas zurückzugeben, ist sehr ehrenvoll“, sagte Kuder am Dienstag in Schwerin, wo sie einen neuen Flyer zur Stiftungsarbeit präsentierte.

Landesweit arbeiten aktuell knapp 160 Stiftungen bürgerlichen Rechts. Gut ein Viertel von ihnen unterstützen Projekte aus den Bereichen Soziales und Jugend, wie es hieß. Andere seien für Jugendliche, arme Senioren oder krebskranke Kinder, für Naturschutz, Sport oder Kultur da.

Wer eine Stiftung gründet, kann selbst festlegen, für welche Zwecke die Erträge aus der Anlage des Kapitals verwendet werden. Wer nur wenig Geld geben möchte, kann Zustifter bei einer bereits bestehenden Stiftung werden oder sich mit Gleichgesinnten für eine Bürgerstiftung zusammenschließen. Im vergangenen Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern nur fünf neue Stiftungen gegründet worden. Mit einer Stiftungsdichte von zehn pro 100 000 Einwohner liegt Mecklenburg-Vorpommern weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 24.

dpa

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