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13:18 05.09.2013
Der Fraktionschef der Linken, Helmut Holter. Foto: Jens Büttner
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern soll nach dem Willen von SPD und CDU mit neuen, altersübergreifenden Angeboten seine Position als führendes Familienreiseziel in Deutschland festigen. Auf Antrag der Regierungsfraktionen forderte der Landtag bei seiner Sitzung am Donnerstag die Regierung auf, die Vermarktung als „Land der Generationen“ voranzutreiben. Auch die oppositionelle Linke würdigte in der Debatte Tourismus und Gesundheitswirtschaft als wichtige Wachstumsmotoren für den Nordosten, bezeichnete den Koalitionsantrag als überflüssig, stimmte aber dennoch zu.

Wichtige Ziele seien im „Masterplan Gesundheitswirtschaft 2020“ schon festgelegt, und für Ende Oktober sei bereits ein neues Marketingkonzept angekündigt. „Trauen Sie ihrer eigenen Regierung etwa nicht?“, kommentierte Linke-Fraktionschef Helmut Holter den Koalitionsantrag. Kritik kam von den Grünen. SPD und CDU blieben konkrete Angaben schuldig, „wie sie die Potenziale des Landes besser nutzen“ und auch der alternden Bevölkerung im Land gerecht werden wollten. So gebe es etwa ein großes Defizit an altersgerechten Wohnungen, beklagte Jutta Gerkan.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) verwies auf Förderprogramme, mit deren Hilfe Wohnungen altersgerecht nachgerüstet und Barrieren im Alltag abgebaut werden sollen. Das Land fördere zudem Projekte für generationsübergreifende Urlaubsangebote. Immer weniger Eltern würden mit ihren Kindern den dreiwöchigen Jahresurlaub an der Ostsee verbringen. Dafür kämen häufiger Großeltern mit ihren Enkeln zu kürzeren Besuchen. „Das Ziel, beim generationsübergreifenden Urlaub vorn dabei zu sein, verlieren wir nicht aus den Augen“, versicherte Glawe.

OZ

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