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Landtagsabgeordnete übernehmen neuen Plenarsaal

Schwerin Landtagsabgeordnete übernehmen neuen Plenarsaal

Mit einem feierlichen Akt haben due Abgeordneten des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag den neuen Plenarsaal im Schweriner Schloss symbolisch übernommen. Mit dabei waren auch Politiker früherer Jahre.

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Handwerker reinigen die Abgeordnetenstühle im neuen Plenarsaal.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Schwerin. Die Abgeordneten des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern haben am Dienstag mit einem feierlichen Akt den neuen Plenarsaal im Schweriner Schloss symbolisch übernommen. An der Feierstunde nahmen neben den aktuellen Parlamentariern auch Politiker früherer Jahre teil, darunter der erste Parlamentspräsident Rainer Prachtl (CDU), Ex-Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) und ehemalige Landesminister. Dem Umzug des Landesparlaments im Schloss, das seit 1990 Sitz das Landtags ist, waren jahrelange Umbauarbeiten vorausgegangen. Die Gesamtinvestitionen, mit deren Hilfe auch Spätfolgen des Schlossbrandes von 1913 beseitigt wurden, bezifferte die Landtagverwaltung mit rund 30 Millionen Euro, sieben Millionen davon entfielen demnach direkt auf den neuen Plenarsaal.

 

Rainer Prachtl rief die Abgeordneten auf, mit einer respektvollen Debatten- und Streitkultur das Ansehen der parlamentarischen Demokratie zu stärken. Manche Kritik am politischen Geschäft sei berechtigt, doch gebe es auch viel Unzutreffendes, sagte Prachtl. „Kommunizieren wir mit Würde und Anstand, akzeptieren wir auch mit Empathie die Meinung anderer, die nicht gänzlich falsch sein müssen“, mahnte der frühere Landespolitiker.

Parlamentarische Entscheidungen müssten zudem stets das Gemeinwohl zum Ziel haben und nicht „überzogenem Anspruchsdenken bestimmter organisierter Kreise“, dienen. „Wichtig ist, dass Sie in Vorbild gebender Weise hier debattieren, kluge Entscheidungen treffen, die auf der Grundlage des bestmöglichen verfügbaren Wissens basieren.“

dpa/mv

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