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16:05 19.03.2013
Die Werftindustrie im Nordosten kämpft ums Überleben. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Schwerin

Die Linke vermisst eine klare Strategie der SPD/CDU-Landesregierung für die Entwicklung der Werften in Mecklenburg-Vorpommern und fordert deshalb einen Masterplan für die maritime Wirtschaft im Land. „Vor fünf Jahren war eine Diskussion über ein Zukunftskonzept in Gang gesetzt worden. Dann kam die Krise und die Regierung verlor das Thema aus den Augen“, monierte Linke-Fraktionschef Helmut Holter am Montag in Schwerin. Er kündigte für die Landtagssitzung am Donnerstag einen Antrag seiner Fraktion an, der die Fortschreibung des Zukunftskonzeptes für die maritime Industrie zum Ziel habe. „Die Branche und vor allem die Arbeitnehmer wollen nach der Insolvenz der P&S-Werften endlich ein positives Signal.“

Nach Überzeugung Holters hat die maritime Wirtschaft ungeachtet der jüngsten Pleite und der fortwährenden Finanzierungsprobleme für neue Aufträge im Nordosten eine Zukunft. „Mecklenburg-Vorpommern braucht diesen strukturbestimmenden Zweig und darf das auf den Werften angehäufte Know-how nicht einfach preisgeben“, mahnte Holter. Die Werften bräuchten zielgerichtete Hilfe des Staates, um den Wandel von Frachterbau hin zum maritimen Anlagenbauer insbesondere für Windparks auf See erfolgreich meistern zu können. Dazu zähle auch der Aufbau eines maritimen Kompetenzzentrums. Erst in der Vorwoche hatten Finanz- und Wirtschaftsministerium den Landtag über Pläne unterrichtet, den Nordic-Werften in Wismar und Rostock weitere staatliche Kredite und Bürgschaften zu gewähren.

dpa

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