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NS-Geschichte: Uni arbeitete an Kampfstoff-Forschung

Greifswald NS-Geschichte: Uni arbeitete an Kampfstoff-Forschung

Im zweiten Weltkrieg wurde an der Universität Greifswald in den Bereichen Medizin, Chemie und Physik experimentiert. Eine Studie soll herausfinden, inwieweit die Forscher mit dem NS-Regime verbunden waren.

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Historiker untersuchen Arbeit der Forscher mit NS-Regime. Foto: S. Sauer/Archiv

Greifswald. Die Universität Greifswald war während des Nationalsozialismus in den Bereichen der Medizin, Chemie und Physik in die Kriegsforschung eingebunden.

Wie neueste Forschungsergebnisse des Historikers Henrik Eberle zeigen, wurden unter dem Chemiker Gerhart Jander und dem Mediziner Wilhelm Richter Kampfstoffe erforscht und die Wirkung von Kampfstoffen getestet - teilweise in menschlichen Experimenten.

Physiker der Universität entwickelten für das V2-Waffenprojekt in Peenemünde Radiosonden, mit denen die Wetterverhältnisse in der Stratosphäre bestimmt werden konnten. Seit 2011 erforscht die Universität die Verquickung ihrer Forscher mit dem NS-Regime.

Das Forschungsprojekt soll Ende 2014 abgeschlossen werden, sagte der Leiter des Universitätsarchivs, Dirk Alvermann, am Donnerstag.

dpa

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