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Nordost-SPD fordert Tempo beim Klimaschutz

Schwerin Nordost-SPD fordert Tempo beim Klimaschutz

Energieexperte der Sozialdemokraten kritisiert den Einsatz des Bundeswirtschaftsministers Gabriel für die Braunkohle.

Schwerin. Für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern ist die Bundespartei beim Klimaschutz viel zu zögerlich. Wenn die SPD als Partei der nachhaltigen Energiepolitik ernstgenommen werden wolle, könne sie den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben, sagte der Energieexperte der Nordost-SPD, Rudolf Borchert, in Schwerin.

Seine Kritik richtet sich insbesondere gegen SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, auf dessen Druck hin der Klimaschutzplan des Bundes zugunsten des Braunkohlebergbaus geändert worden war. Ein festes Datum für den Kohlenausstieg gebe es nicht und das sei ein fatales Signal, beklagte Borchert. Der Ex-Landtagsabgeordnete war Initiator eines Beschlusses der Landes-SPD zum Kohleausstieg bis 2040.

dpa/mv

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