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Politik Partei will Ende der Euro-Zone
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00:00 15.04.2013
Berlin

Deutschland soll mit der Verweigerung neuer Hilfsmaßnahmen die Auflösung der Euro-Zone erzwingen: Mit dieser zentralen Forderung will die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl am 22. September antreten. Auf ihrem Gründungskongress in einem Berliner Nobelhotel wählten rund 1500 Parteimitglieder gestern den Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke (50), der 33 Jahre lang Mitglied der CDU war, mit dem besten Ergebnis zum Sprecher der Partei. Die beiden anderen Sprecher-Posten gingen an die Unternehmerin Frauke Petry (37), die in Leipzig einen Kunststoff-Betrieb führt, und den ehemaligen Journalisten Konrad Adam (71).

In ihrem Wahlprogramm, das zunächst ohne Debatte beschlossen wurde, fordert die Partei „eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes“. Der Euro solle ersetzt werden durch nationale Währungen oder kleine Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der D-Mark dürfe „kein Tabu“ sein. Die Partei verlangt, dass Deutschland die Auflösung der Euro-Zone „erzwingt“, indem es weitere Kredite und Bürgschaften für überschuldete Länder mit einem Veto blockiert.

Tosenden Beifall erhielt der Vorsitzende Lucke, als er in seiner engagiert vorgetragenen Rede ankündigte, man werde „die Zwangsjacke der erstarrten und verbrauchten Altparteien sprengen“. Die Einführung des Euro sei ein „historischer Fehler“ gewesen, der jetzt korrigiert werden müsse. Wenn der Euro scheitere, scheitere nicht automatisch auch Europa, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt hat. Gescheitert wären dann nur die Kanzlerin und ihre „Schleppenträger aus den Euro-Blockparteien“.

Joachim Riecker

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