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06:25 24.04.2018
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier. Quelle: Hendrik Schmidt/archiv
Schwerin

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr um 19,6 Prozent gesunken. Sie ging von 1762 im Landtagswahljahr 2016 auf 1417 im Bundestagswahljahr 2017 zurück, wie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Montag in Schwerin sagte. Rund die Hälfte aller Fälle waren sogenannte Propagandadelikte, wie das Schmieren von Parolen und Zeichen auf Hauswände. Knapp acht Prozent aller Fälle waren Gewalttaten. „Bei diesen Delikten handelt es sich überwiegend um Körperverletzungen, Brandstiftungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, sagte Caffier.

Die Zahl der politisch motivierten Gewaltdelikte sei im Vergleich zu 2016 um vier auf 112 Fälle gestiegen. Allein 84 hätten Täter aus dem rechten Spektrum begangen.

dpa/mv

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