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Rösler erhält Rückendeckung

Berlin Rösler erhält Rückendeckung

Solidaritätserklärung für den FDP-Parteichef vor dem Parteitag am Wochenende.

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Steht beim Parteitag im Blickpunkt: FDP-Chef Philipp Rösler.

Berlin. FDP-Chef Philipp Rösler hat vor dem Parteitag der Liberalen am Sonnabend und Sonntag Rückendeckung aus den eigenen Reihen erhalten. Der nordrhein-westfälische Landeschef Christian Lindner sagte ihm Solidarität zu. Er wolle nach seiner erwarteten Wahl zum Vize-Parteichef im Bund mit Rösler „in neuen Rollen“ zusammenarbeiten.

„Und da werden wir sicher auf einen Nenner kommen“, sagte Lindner der „Bild"-Zeitung. Er sehe sich in dem angestrebten Parteiamt nicht als „Schattenchef“ der Liberalen: „So etwas brauchen wir nicht.“ FDP-Fraktionsvize Martin Lindner bezeichnete den Wechsel an der Spitze der Bundespartei von Guido Westerwelle zu Rösler als nach wie vor richtig.

Christian Lindner begründete seinen Rücktritt als FDP-Generalsekretär im Dezember 2011 mit „politischen Gründen“. Er habe damals Rösler die Möglichkeit gegeben, „das Amt des Generalsekretärs neu zu besetzen“. Jetzt wolle er sich als Vorsitzender des größten FDP-Landesverbands „in das Team“ einbringen, sagte Lindner.

Fraktionschef Rainer Brüderle, der auf dem Parteitag offiziell zum FDP-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl nominiert werden soll, sagte dem „Handelsblatt“zur Aufgabenverteilung mit dem Parteichef: „Rösler ist als unser Kapitän für die Organisation und den Mannschaftsaufbau zuständig. Meine Aufgabe ist es, Tore zu machen.“

Die FDP wählt auf dem vorgezogenen Bundesparteitag am Wochenende in Berlin die Führungsspitze neu. Rösler tritt zur Wiederwahl an, bei den Entscheidungen über seine Stellvertreter und die Beisitzer im Präsidium werden Kampfabstimmungen erwartet. Die Liberalen hatten die Wahl wegen der Debatte um den zeitweise heftig kritisierten Rösler vorgezogen.

Nach jüngsten Meinungsumfragen von ARD und ZDF würde die FDP bei der Bundestagswahl derzeit mit vier Prozent den Wiedereinzug ins Parlament verpassen. Sie hat danach in den Augen der Bürger viel Kompetenz verloren, besonders in der Steuerpolitik.

OZ

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