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13:47 23.03.2013
Berlin

Nach Berichten über Reinigungskräfte in SPD-Immobilien, die angeblich weniger als den von den Sozialdemokraten geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro bekommen, zieht die Partei Konsequenzen. „Wir prüfen derzeit alle Verträge in den Objekten gemeinsam mit den Dienstleistern“, erklärte der Geschäftsführer der SPD-eigenen Immobilienfirma Konzentration GmbH (Berlin), Ingo Moll, am Freitag.

Bei Neuausschreibungen müsse sich der jeweilige Dienstleister schon seit 2012 verpflichten, 8,50 Euro oder einen höheren Tariflohn zu zahlen. „Wir haben die Einhaltung dieser vertraglichen Verpflichtung in Einzelfällen auch schon überprüft. Kontinuierlich und flächendeckend ist das aber nicht zu leisten“, sagte Moll. Die Konzentration GmbH verwaltet für die SPD bundesweit 37 Immobilien, wie aus der Internetseite des Unternehmens hervorgeht.

Der NDR hatte berichtet, dass die Reinigungskräfte in den SPD-Gebäuden in Schwerin und Rostock weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Für Schwerin trifft dies nicht zu, wie eine Sprecherin der zuständigen Reinigungsfirma sagte. In Rostock wird Moll zufolge noch geprüft. Sollte sich herausstellen, dass für die Reinigung des Albert-Schulz-Hauses in der Hansestadt weniger als 8,50 Euro gezahlt werden, werde der Vertrag entsprechend geändert, kündigte er an. Das sei dem Dienstleister bereits avisiert worden.

dpa

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