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SPD schickt Roland Kaiser zur Wahl des Bundespräsidenten

Schwerin SPD schickt Roland Kaiser zur Wahl des Bundespräsidenten

Der Schlagersänger ist einer von 13 Wahlleuten, die von den Schweriner Landtags-Fraktionen für die Bundesversammlung bestimmt werden.

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Der Sänger Roland Kaiser.

Quelle: Jens Kalaene/archiv

Schwerin. Die SPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern schickt Schlagersänger Roland Kaiser Mitte Februar zur Wahl des neuen Bundespräsidenten nach Berlin. Der 64-Jährige soll Mitglied der Bundesversammlung werden und den Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers Joachim Gauck mitwählen, wie der NDR am Montag berichtete. Ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion bestätigte dies.

Kaiser ist SPD-Mitglied. Im Landtagswahlkampf hatte er bei der Abschlussveranstaltung der Sozialdemokraten in Rostock-Warnemünde gesungen. Der Sänger ist laut NDR-Recherchen in MV der einzige Wahlmann mit Promifaktor außerhalb der Politik.

Neben ihm habe die Landtagsfraktion der SPD Ministerpräsident Erwin Sellering, Familienministerin Manuela Schwesig, Fraktionschef Thomas Krüger und die Vize-Landesvorsitzende Ulrike Lehmann-Wandschneider nominiert.

Die AfD-Fraktion kann dem Bericht zufolge drei Mitglieder der Bundesversammlung bestimmen. Neben Fraktionschef Leif-Erik Holm seien das die Abgeordneten Christoph Grimm und Thomas de Jesus Fernandes. Die CDU will am Dienstag entscheiden, auch sie könne drei Wahlleute bestimmen. Bei der Linken seien es zwei Wahlleute: die Fraktionschefin Simone Oldenburg und der Bürgermeister von Stolpe an der Peene, Marcel Falk.

Die Bundesversammlung hat 1260 Mitglieder - 630 Bundestagsabgeordnete und noch einmal die gleiche Anzahl, die von den Landtagen bestimmt werden. Mecklenburg-Vorpommern entsendet die 13 Bundestagsabgeordneten und 13 Wahlleute, die in knapp zwei Wochen vom Landtag bestimmt werden sollen. Aussichtsreicher Kandidat für die Gauck-Nachfolge ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Die Linke will den Armutsforscher Christoph Butterwegge vorschlagen.

dpa/mv

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