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Politik Schwesig: Bund soll Mehrgenerationenhäuser weiter finanzieren
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20:17 18.04.2013
Mehrgenerationshaus als Wohnform stärker fördern. Foto: Uli Deck/Archiv
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) hat den Bund aufgefordert, die Mehrgenerationenhäuser nach Auslaufen des Förderprogramms 2014 weiter zu finanzieren. Allein im Nordosten gebe es 22 solche Einrichtungen, in denen sich Alt und Jung treffen und die Nachbarschaftshilfe organisieren, sagte Schwesig am Mittwoch im Sozialausschuss des Schweriner Landtags. „Die Häuser sind auf die Mittel aus Berlin angewiesen.“ Das Bundesfamilienministerium sei in der Verantwortung.

Die Linke im Landtag hatte gefordert, dass die Landesregierung ab 2015 Geld in den Landeshaushalt einstellt, um die Finanzierung zu übernehmen. Bisher bekommen die bundesweit rund 400 Mehrgenerationenhäuser pro Jahr jeweils 40 000 Euro Zuschuss vom Bund. Die Förderung endet 2014. Dann müssten Träger, Kommunen oder die jeweiligen Länder einspringen.

Die meisten der 22 Mehrgenerationenhäuser in Mecklenburg- Vorpommern sind erweiterte Angebote bereits bestehenden sozialer Einrichtungen. In Güstrow etwa ist es Bestandteil des Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO). In Wismar werden mit dem Geld im DRK-Gebäude Aktivitäten vom offenen Treff bis zum Seniorensport organisiert. In Neustrelitz (Diakoniewerk Stargard gGmbH) reichen die Angebote von der Hausaufgabenbetreuung bis zum Gedächtnistraining.

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dpa

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