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Schwesig: Neue Gründerzentren für Rostock und Greifswald

Schwerin Schwesig: Neue Gründerzentren für Rostock und Greifswald

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erklärt im OZ-Interview, wie sie die Wirtschaft ankurbeln und für bessere Löhne sorgen will. In den beiden Universitätsstädten sollen viele Startups angesiedelt werden.

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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist jetzt fast 100 Tage im Amt. Ihr wichtigstes Ziel seien bessere Löhne im Land. Dazu müsse die Wirtschaft gezielt gestärkt werden.

Quelle: Jens Büttner

Schwerin. Die Entscheidung ist gefallen: Die  Landesregierung werde zur Ankurbelung der Wirtschaft zwei Startup-Zentren in Rostock und Greifswald ansiedeln, erklärt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im OZ-Interview. Die beiden Universitätsstädte seien mit ihrem Umfeld die richtigen Standorte, um Firmengründer anzulocken.

 

Noch in diesem Jahr werde die Regierung Vorschläge diskutieren, wie das Vergabegesetz des Landes geändert wird, um Firmen, die Tariflöhne zahlen, gezielt zu unterstützen. Wichtig seien gute Löhne im Land, so Schwesig, dabei müsse es zunächst nicht immer um  Tarifgebundenheit gehen.

Bei der Entwicklung des Landes habe die Regierung vor allem Vorpommern im Blick, den Landesteil, in dem sich viele Menschen benachteiligt sehen. Neben einem Extrafonds solle es auch drei Großprojekte im Landesosten geben. Die Schließung von  Stationen der Wolgaster Klinik, die viele Menschen auf die Barrikaden  brachte, sei ein Fehler gewesen, räumt Schwesig ein. „Ich war jedenfalls keine Befürworterin davon.“ Medizinische Versorgung müsse auch in ländlichen Regionen erhalten bleiben. Sie halte es für falsch, „wenn nur die Controller in Krankenhäusern das Sagen haben“.

Der Ausbau von Glasfaser-Netzen zur wichtigen Digitalisierung in MV sei gerade für die Wirtschaft besonders wichtig. Sie werde daher in Berlin bei der neuen Bundesregierung für ein entsprechendes Förderprogramm streiten. Für kleinere Firmen solle es ein 10-Millionen-Propgramm des Landes geben.

Frank Pubantz

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