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Politik Spannende Wahl: 18 Parteien wollen in den Landtag
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21:10 19.05.2016
Ziel Schweriner Schloss: 18 Parteien haben sich für die Landtagswahl am 4. September angemeldet. Am 2. Juni entscheidet der Landeswahlausschuss über die Zulassung. Quelle: Jens Büttner
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Schwerin

18 Parteien werden Kandidaten zur Landtagswahl am 4. September ins Rennen schicken. Am Donnerstagabend endete die Meldefrist bei Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes.

Neben den im Landtag vertretenen Parteien SPD, CDU, Linke, Grüne und NPD bewerben sich: AfD, Freie Wähler, DKP, Die Achtsamen, FDP, Freier Horizont, Alfa, Piraten, Die Partei, Tierschutzpartei, Familie, Deutsche Gerechtigkeitspartei und Bündnis C. Der Landeswahlausschuss werde nun bis zum 2. Juni prüfen, ob die Antragsteller auch alle geforderten Parteieigenschaften mitbringen und dann über deren Zulassung zur Wahl entscheiden, hieß es.

Während sich die aktuellen Landtags- oder Bundestagsparteien ohne weitere Anmeldung an der Wahl beteiligen dürfen, besteht für alle anderen eine Pflicht, ihre Beteiligung anzuzeigen. Dazu gehören sowohl alteingesessene Parteien wie die FDP, als auch regionale Neugründungen wie die Partei der Windkraftkritiker, Freier Horizont. Erstmals bei einer Landtagswahl im Nordosten dabei ist auch die Alternative für Deutschland (AfD), die nach Umfragewerten von zuletzt 18 Prozent beste Chancen hat, in den Schweriner Landtag einzuziehen.

71 Landtagsmandate sind zu vergeben, 36 werden mit den Siegern der Direktwahlkreise besetzt, 35 über den Stimmenanteil der Parteien. Vor fünf Jahren machten SPD (24) und CDU (12) die Direktmandate unter sich aus. Die SPD hatte die Wahl mit 35,6 Prozent klar vor der CDU gewonnen, die auf 23 Prozent gekommen war. Beide Parteien stellen seit nunmehr zehn Jahren auch die Regierung. Für die Wahl im September zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Koalitionspartnern ab.

Experten trauen dieses Mal auch Linken oder AfD Mehrheiten zu. „Abhängig vom Landesergebnis sind Wahlkreissiege möglich“, sagt Martin Koschkar, Politologe an der Universität Rostock. Das will die Koalition verhindern.

Pubantz, Frank

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