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Politik Syrien: Islamist aus Kiel getötet
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10:52 11.04.2013

Im Bürgerkrieg in Syrien ist nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks erstmals ein Islamist aus Deutschland getötet worden. Aslanbek F. habe viele Jahre in Kiel gelebt, bevor er sich Ende Dezember vergangenen Jahres mit acht weiteren Menschen auf den Weg nach Syrien gemacht habe, berichtete der NDR.

Der 31-jährige Deutsch-Tschetschene sei bei den Kämpfen in Syrien angeschossen worden und am 24. Januar gestorben. Der Tod des Sohnes tschetschenischer Einwanderer wurde dem NDR nach eigenen Angaben aus deutschen Sicherheitskreisen bestätigt. Er sei der erste bestätigte Islamist, der im syrischen Bürgerkrieg gestorben sei. Der Mann mit russischem Pass lebte mit Frau und Kindern viele Jahre in Kiel, die Familie sei vor zehn Jahren nach Deutschland gekommen. Laut einer in der vergangenen Woche veröffentlichten britischen Studie haben sich bis zu 600 Dschihadisten aus Europa den bewaffneten syrischen Rebellen angeschlossen. 40 von ihnen kommen nach Angaben des Internationalen Zentrums zur Erforschung von Radikalisierung des King's College in London aus Deutschland.

Die radikale Al-Nusra-Front in Syrien hat unterdessen ihre Zugehörigkeit zum Terrornetzwerk El Kaida und dessen Anführer Sawahiri erklärt. In einer Audiobotschaft, die dem Anführer der Front, Abu Mohammed al-Dschaulani, zugeschrieben wird, heißt es: „Wir folgen in Wort und Tat den Vorgaben von Eiman al-Sawahiri.“ Al-Dschaulani ist der Kampfname eines syrischen Islamisten, der von 2003 bis 2011 Mitglied einer Dschihadisten-Brigade im Irak gewesen sein soll. Die Al-Nusra-Front kämpft in mehreren syrischen Provinzen gegen die Truppen Assads.

OZ

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