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12:54 12.07.2018
Donald Trump, Präsident der USA, auf dem Nato-Gipfel der Brüsseler Residenz. Neben ihm sitzt Kay Bailey Hutchison, Botschafterin der Vereinigten Staaten bei der Nato. Quelle: Bernd von Jutrczenka
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Brüssel/Greifswald

Beim Nato-Gipfel sind die USA und Deutschland am Mittwoch frontal aneinandergeraten. US-Präsident Donald Trump griff die Bundesregierung wegen zu niedriger Verteidigungsausgaben und milliardenschwerer Gasimporte aus Russland über die Pipeline Nord Stream 2 scharf an – was sich Kanzlerin Angela Merkel strikt verbat. Trump hatte im Streit über die Erhöhung der Verteidigungsausgaben gezielt Deutschland ins Visier genommen und seine Kritik mit dem Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 gekoppelt. Die USA beschützten Deutschland, doch die Bundesrepublik mache einen milliardenschweren Erdgasdeal mit Russland, sagte Trump und fügte hinzu: „Deutschland ist total von Russland kontrolliert.“ Das Land sei ein „Gefangener“ Russlands.

Merkel reagierte darauf scharf. Bei ihrer Gipfel-Ankunft betonte sie mit Blick auf die DDR, sie habe selbst erlebt, dass ein Teil Deutschlands von der Sowjetunion kontrolliert worden sei. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung hat den Bau der rund 1200 Kilometer langen Pipeline von Russland durch die Ostsee nach Lubmin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) verteidigt. „Die Landesregierung hält den Bau der Pipeline für richtig. Sie wird für die Energieversorgung gebraucht“, sagte Regierungssprecher Andreas Timm gestern in Schwerin. „Außerdem sorgen vor allem der Bau der Pipeline, aber auch ihr Betrieb für Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.“

RND

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