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Politik Ungeklärte Verbrechen: Die Mörder leben unter uns
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06:34 11.05.2017
Der Mordparagraph 211 in einem Strafgesetzbuch (Symbolbild). Quelle: Carsten Rehder/dpa
Schwerin

Antje Mundstock, Claudia Lade, Kathrin Jarosch, Susann Jahrsetz, Anja Lutter, Simone Kohrs, Jana Klein, Regina Mehling: Sie alle wurden in den letzten Jahrzehnten getötet. Ihre Mörder sind bis heute nicht gefasst.

382 Frauen, Männer, Kinder und Babys sind seit 1992 laut Landeskriminalamt (LKA) in Mecklenburg- Vorpommern Mord und versuchtem Mord zum Opfer gefallen. Mehr als 90 Prozent (350 Fälle) konnten aufgeklärt werden. 32 der Tötungsverbrechen jedoch nicht.„In MV sind die Mörder in den letzten Jahren dagegen allesamt ermittelt worden“, erklärt LKA-Sprecher Michael Schuldt: 2013 waren es drei Fälle, 2014 fünf, 2015 drei. Im letzten Jahr gab es in MV keinen Mord. Dazu kamen in den vier Jahren 18 versuchte Mordfälle, die ebenfalls alle aufgeklärt wurden. „Tötungsdelikte haben bei Ermittlungen absolute Priorität, weil das Leben das höchste zu schützende Rechtsgut ist“, sagt Schuldt. Und weil Mord nie verjährt, werden die Ermittlungen nie eingestellt. Ende der 1990er Jahre hat das Bundeskriminalamt (BKA) eine DNA-Analyse-Datei zur Identifizierung von Wiederholungstätern eingerichtet. Dazu existiert eine Datei mit Fingerabdrücken von etwa drei Millionen Menschen.

OZ

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