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Politik Was heute in MV wichtig wird
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13:58 08.05.2017
Fragwürdige Geldflüsse bei der Arbeiterwohlfahrt an der Müritz haben staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nach sich gezogen. Nun befasst sich auch ein Sonderausschuss im Schweriner Landtag mit den Vorgängen. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
Schwerin

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Finanzierung der Wohlfahrtsverbände setzt am Montag im Landtag in Schwerin seine Arbeit fort. Die AfD-Fraktion, die als Reaktion auf dubiose Geldflüsse bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an der Müritz den Ausschuss initiiert hatte, legte dazu eine Vielzahl von Anträgen vor. Darin werden alle Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert, dem Ausschuss ihre Geschäftsunterlagen aus den zurückliegenden sieben Jahren zur Verfügung zu stellen. Betroffen wären neben der Arbeiterwohlfahrt der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Caritas und die Diakonie.

Tag der Befreiung: Bartsch spricht in Rostock

Rostock/Raben Steinfeld/Prora. Zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai sind im Land zahlreiche Veranstaltungen geplant. In Rostock wird der Spitzenkandidat der Linken für die Bundestagswahl, Dietmar Bartsch, zu einer Rede am sowjetischen Ehrenmal erwartet.

In Raben-Steinfeld wird Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) einen Gedenkkranz niederlegen. Im ehemaligen „KdF-Bad“ Prora auf Rügen plant das Dokumentationszentrum einen Aktionstag zur Kapitulation mit Filmvorführung. 

Demokratischer Protest gegen NPD-Fackelzug in Demmin

Demmin. Ein Bündnis demokratischer Parteien, Gewerkschaften und Kirchen will am Montag im vorpommerschen Demmin gegen einen abendlichen Fackelzug der rechtsextremen NPD protestieren. Geplant sind ein ökumenischer Gottesdienst, Demonstrationen im Vorfeld sowie Mahnwachen während des NPD-Aufzuges. Vorher gibt es schon auf dem Markt ein Friedensfest am „Tag der Befreiung“.

Anlass der Aktionen ist ein Massenselbstmord in Demmin vom 30. April bis 3. Mai 1945. Damals starben fast 1000 Demminer und Flüchtlinge, die gemeinsam mit russischen Panzertruppen in der Stadt festsaßen, da mehrere Brücken gesprengt worden waren. An das Schicksal der Menschen erinnert die Kommune seit Jahren mit eigenen Gedenkveranstaltungen, wehrt sich aber dagegen, dass Rechtsextreme dies für ihre Propaganda nutzen. 

dpa/OZ

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