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Weihnachtsamnestie: 18 Gefangene vorzeitig entlassen

Schwerin Weihnachtsamnestie: 18 Gefangene vorzeitig entlassen

Voraussetzung für die Begnadigung ist, dass sich die Betreffenden während der Haftzeit nichts zu Schulden haben kommen lassen und bis zum Anfang des neuen Jahres sowieso entlassen worden wären.

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Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU).

Quelle: Jens Büttner/archiv

Schwerin. Dank der diesjährigen Weihnachtsamnestie sind 18 der rund 1030 Gefangenen in Mecklenburg-Vorpommern vorzeitig aus der Haft nach Hause entlassen worden. Das seien ähnlich viele wie im vergangenen Jahr, teilte ein Sprecher des Justizministeriums in Schwerin am Sonntag mit. „Sie hatten zuvor bei den Staatsanwaltschaften die Weihnachtsbegnadigung beantragt.“

Mit Blick auf Weihnachten vorzeitig aus der Haft entlassen zu werden, sei eine besondere Art der Begnadigung in der Justiz für Kurzzeitgefangene. Voraussetzung sei, dass sich die Betreffenden während der Haftzeit nichts zu Schulden kommen ließen und bis zum Anfang des neuen Jahres sowieso entlassen worden wären. Die Weihnachtsbegnadigung sei auch ein Stück Resozialisierungsarbeit, betonte Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). „Wir wollen, dass der Übergang in den Alltag für die Haftentlassenen so reibungslos wie möglich passiert. Dazu gehören eben auch Behördengänge, die vor Weihnachten noch erledigt werden könnten, so dass kein Leerlauf entsteht“, erklärte sie. An die Nutznießer der Amnestie appellierte die Ministerin, das in sie gesetzte Vertrauen für eine straffreie Zukunft zu nutzen. „Für eine solche Einsicht eignen sich besinnliche Weihnachtstage sehr.“ Weihnachtsamnestien gibt es nicht in allen Bundesländern.

dpa/mv

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