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18:47 15.03.2013
In MV gibt es weniger Störche. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Schwerin

Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern brütenden Störche hat sich auf einem niedrigen Niveau eingependelt. Darauf wies der Naturschutzbund (Nabu) am Donnerstag vor dem Landesstorchentag am 23. März hin. Während sich der Bestand der Großvögel in anderen Bundesländern nach einem Tief wieder erholt habe, blieben im Nordosten seit 2004 etwa 300 der damals 1142 Paare dauerhaft aus. 2012 waren 837 Brutpaare gezählt worden. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern nach Brandenburg bundesweit immer noch den zweithöchsten Bestand.

Dennoch machen sich die Storchenschützer Sorgen: „Offensichtlich sind die Lebensbedingungen für den Weißstorch nicht mehr so gut wie noch vor zehn Jahren“, sagte Storchenbetreuer Helmut Eggers von der Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz des Nabu. Immer mehr Saatgras-, Mais- und Rapskulturen führten zu einem schlechteren Nahrungsangebot. In den nächsten Wochen kehren die Störche aus dem Süden zurück.

Beim 9. Landesstorchentag wollen die ehrenamtlichen Storchenschützer aus Mecklenburg-Vorpommern im Karower Meiler, dem Sitz des Naturparkes Nossentiner-Schwinzer Heide, von Umweltminister Till Backhaus (SPD) konkrete Aussagen zum Weißstorchschutz hören. „Storchenschutz darf sich nicht im Bau von Nisthilfen erschöpfen, sondern muss vor allem auf die Erhaltung einer vielfältigen Landschaft ausgerichtet sein“, erklärte Eggers. Wo der Storch ausreichend Nahrung finde, werde er sich auch wieder ansiedeln.  Mecklenburg-Vorpommern trage für die Sicherung des Storchenbestandes deutschlandweit eine besondere Verantwortung: „Immerhin brütet fast jedes fünfte Storchenpaar Deutschlands in unserem Bundesland“, sagte Eggers.  

dpa

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