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Zahl der Geburten in Ost und West gleicht sich an

Halle Zahl der Geburten in Ost und West gleicht sich an

Die Geburtenwende hat Anfang der 2000er Jahre begonnen. Dennoch sinkt die Bevölkerung in den neuen Bundesländer überdurchschnittlich stark.

Halle. Die großen Ost-West-Unterschiede bei der Geburtenentwicklung sind Forschern der Universität Halle zufolge verschwunden. Die neuen Bundesländer hätten 2000 bis 2014 im Vergleich zur bundesdeutschen Bevölkerung etwa sechs Prozent ihrer Einwohner verloren, die Geburtenziffer im Vergleich zum gesamtdeutschen Mittel aber um fast 30 Prozent steigern können, teilte die Universität am Mittwoch mit. In den alten Bundesländern sei die Bevölkerung gewachsen, die Geburtenziffern aber seien zurückgegangen. Die Forscher veröffentlichten ihre Erkenntnisse in der Zeitschrift „Wirtschaftsdienst“.

Die Geburtenwende habe Anfang der 2000er Jahre in den neuen Bundesländern begonnen. Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts habe die Entwicklung auch viele Metropolregionen und größere Städte im gesamten Bundesgebiet erfasst. Nach und nach auch kleinere urbane und mitunter ländliche Gebiete. Bis Ende 2014 habe es in weiten Teilen Deutschlands eine Trendwende gegeben. Von 373 untersuchten Regionen sei die Geburtenziffer in nur 18 gesunken. Betrachtet wurden die vergangenen 15 Jahre. Am wenigsten hätten ländliche Regionen profitiert.

dpa

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Holger Klein aus Rostock

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