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Zahl der Storchenpaare gesunken

Schwerin Zahl der Storchenpaare gesunken

Verheerende Bilanz: 2016 wurden in MV nur 721 Brutpaare gezählt – rund 500 Paare weniger als noch in den 1980er Jahren.

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Zahl der Storchenpaare in Mecklenburg-Vorpommern drastisch gesunken. Jens Büttner/Archiv

Quelle: Jens Büttner

Schwerin. So wenig Störche wie noch nie haben in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gebrütet. Die Bilanz sei verheerend, erklärte der Vorsitzende der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz im Naturschutzbund, Helmut Eggers, am Donnerstag. Nach seinen Angaben wurden 2016 im Land noch 721 Brutpaare gezählt. Das seien mehr als 500 Paare weniger als in den 1980er Jahren. Damals habe das Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern unangefochten an erster Stelle in der Storchenstatistik Deutschlands gestanden, sagte Eggers.

1983 brüteten in der Region 1281 Paare. Mehr als jedes vierte Storchennest Deutschlands befand sich im Nordosten. Als Grund für die sinkende Zahl an Storchenpaaren nannte Eggers Nahrungsmangel aufgrund zunehmender Monokulturen in der Landwirtschaft.

dpa/mv

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