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06:00 18.07.2017
Linke-Fraktionschefin Simone Oldenburg fordert mehr Lehrer für die Schulöen im Land. Quelle: Jens Büttner
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Schwerin

Die Anzahl der Schüler in Mecklenburg-Vorpommern ist seit dem Schuljahr 2013/14 um fast 8000 gestiegen – und sie steigt weiter. Deshalb warnt die Fraktion der Linken im Schweriner Landtag davor, dass die Unterrichtsstunden für Lehrer an öffentlichen Schulen des Landes mit den steigenden Schülerzahlen nicht mehr Schritt halten können. Die Zahl der Lehrerstellen reiche nicht aus. „Statt einer Bildungs- fährt die Landesregierung eine Sparoffensive“, behauptet Linke-Fraktionschefin Simone Oldenburg. Die öffentlichen Schulen würden „ausgepresst“ werden. Oldenburg verweist auf die gesunkenen Quote der Lehrerstunden pro Schüler und Woche. Die Schulen in MV bräuchten demnach rund 280 Lehrerstellen mehr. Damit wären gut 21 Millionen Euro an jährlichen Kosten eingespart worden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) MV kritisiert, dass der Stundenbedarf an Schulen anhand veralteter Schülerzahlen ermittelt werde.Das Schweriner Bildungsministerium weist sämtliche Anschuldigungen vehement zurück. Es gebe Erfolge bei der Neueinstellung von Lehrern. So gebe es 600 zusätzliche Lehrerstellen seit dem Schuljahr 2013/14. Oldenburgs Berechnungen könne man nicht nachvollziehen. Zudem stehe den Schulen mehr Geld zur Verfügung.

Frank Pubantz

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